Bevor du eine Domain registrierst oder ein Logo gestalten lässt, solltest du deinen Firmennamen sorgfältig prüfen.
Achte darauf, dass der Name einfach verständlich ist, gut ausgesprochen werden kann und zu deinem Angebot passt. Prüfe auch, ob bereits andere Unternehmen mit einem sehr ähnlichen Namen aktiv sind. Das ist wichtig, damit du später nicht mit Verwechslungen oder rechtlichen Problemen konfrontiert wirst.
Für die erste Prüfung kannst du beispielsweise Google, das Handelsregister, Markenregister und verfügbare Domains nutzen. Wenn der Name langfristig wichtig ist, lohnt sich zusätzlich eine rechtliche Abklärung.
Sobald der Name feststeht, solltest du die passende Domain sichern. Für Schweizer Unternehmen ist eine .ch-Domain meistens die wichtigste Wahl. Je nach Firma kann zusätzlich auch .swiss oder .com sinnvoll sein.
Registrieren kannst du Domains beispielsweise bei Hostpoint, Infomaniak, Cyon oder einem anderen Registrar. Wichtig ist, dass die Domain auf dich beziehungsweise deine Firma registriert wird und du jederzeit Zugriff auf die Verwaltung hast.
Sichere wenn möglich auch naheliegende Varianten, damit dir diese später niemand wegschnappt.
Checkliste:
Eine professionelle E-Mail-Adresse wirkt deutlich seriöser als eine private Gmail-, Bluewin- oder Outlook-Adresse.
Statt:
info.meinefirma@gmail.com
besser:
info@meinefirma.ch
Für den Start reichen oft wenige Adressen.
Empfehlung:
Achte darauf, dass E-Mail, Kalender und Kontakte sauber eingerichtet sind. Für viele Unternehmen eignen sich Microsoft 365 oder Google Workspace.
Du brauchst nicht sofort ein umfangreiches Corporate Design. Einige Grundlagen solltest du aber bereits zu Beginn festlegen.
Dazu gehören:
Ein einheitlicher Auftritt sorgt dafür, dass deine Firma professionell wirkt und wiedererkannt wird.
Bevor die Webseite umgesetzt wird, solltest du überlegen, welche Inhalte wirklich notwendig sind.
Für viele Unternehmen reichen zum Start folgende Seiten:
Überlege dir ausserdem:
Deine Webseite muss am Anfang nicht riesig sein. Sie sollte aber professionell wirken, auf dem Smartphone funktionieren und einfach zu bedienen sein.
Achte besonders auf:
Plane die Webseite so, dass sie später problemlos erweitert werden kann – beispielsweise mit Referenzen, News, einem Online-Shop oder zusätzlichen Dienstleistungen.
Viele neue Unternehmen beschreiben hauptsächlich sich selbst. Für Besucher ist aber wichtiger, welchen Nutzen sie erhalten.
Beantworte deshalb möglichst früh diese Fragen:
Schreibe verständlich und vermeide unnötige Fachbegriffe.
Wenn du lokal tätig bist, gehört ein Google-Unternehmensprofil unbedingt dazu. Damit wirst du bei Google Maps und lokalen Suchanfragen deutlich besser gefunden.
Fülle dein Profil möglichst vollständig aus.
Dazu gehören:
Bitte auch erste Kundinnen und Kunden frühzeitig um Bewertungen. Diese tragen wesentlich zur Sichtbarkeit und zum Vertrauen bei.
Du musst nicht auf jeder Plattform vertreten sein. Konzentriere dich lieber auf diejenigen Kanäle, auf denen sich deine Zielgruppe tatsächlich bewegt.
Je nach Branche eignen sich beispielsweise:
Lieber ein oder zwei Kanäle regelmässig pflegen als viele Profile erstellen und später nicht mehr aktualisieren.
Professionelle Bilder schaffen Vertrauen und machen deine Firma persönlicher.
Plane möglichst früh Bilder für:
Wenn möglich solltest du eigene Bilder verwenden und nicht ausschliesslich auf Stockfotos setzen.
Viele wichtige SEO-Grundlagen werden bereits beim Aufbau der Webseite gelegt.
Achte deshalb auf:
Wenn du beispielsweise in Bern tätig bist, sollte dies auf deiner Webseite klar ersichtlich sein.
Auch kleine Webseiten benötigen einige rechtliche Grundlagen.
Dazu gehören meistens:
Je nach Branche können zusätzliche Anforderungen gelten.
Neben Marketing und Webseite brauchst du auch eine funktionierende digitale Arbeitsumgebung.
Prüfe frühzeitig folgende Themen:
Lege möglichst alle Konten direkt auf deine Firma an und nicht auf private E-Mail-Adressen.
Du solltest von Anfang an nachvollziehen können, wie Besucher auf deine Webseite gelangen und wie sie diese nutzen.
Sinnvolle Werkzeuge sind beispielsweise:
Auch wenn du diese Daten am Anfang noch wenig nutzt, bilden sie eine wichtige Grundlage für spätere Optimierungen.
Gerade junge Unternehmen verlieren häufig den Überblick über ihre verschiedenen Logins.
Halte deshalb folgende Informationen zentral fest:
Das spart später viel Zeit und verhindert unnötigen Aufwand.
Der digitale Firmenstart umfasst weit mehr als nur eine Webseite. Domain, E-Mail, Branding, Google-Unternehmensprofil, Social Media, Suchmaschinenoptimierung und die richtigen digitalen Werkzeuge bilden zusammen das Fundament deiner Online-Präsenz.
Wenn diese Grundlagen von Anfang an sauber aufgebaut werden, kannst du dein Unternehmen professionell präsentieren und schaffst beste Voraussetzungen, um online gefunden zu werden.
Du möchtest dich lieber auf dein Kerngeschäft konzentrieren?
Namo unterstützt dich gerne beim digitalen Firmenstart. Ob einzelne Themen wie Branding, Webseite, Fotografie oder SEO oder die komplette Begleitung vom Firmennamen bis zum fertigen Online-Auftritt – wir helfen dir dabei, deine digitale Präsenz von Anfang an professionell aufzubauen.
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