Mit den neuen Hosting-Modellen von Webflow rückt ein Thema stärker in den Fokus: der Datenverbrauch. Wer viele Bilder, Videos oder Downloads auf seiner Webseite nutzt, kann die verfügbaren Bandbreiten-Limiten schneller erreichen als erwartet. Mit einigen einfachen Massnahmen lässt sich der Verbrauch deutlich reduzieren.

Jedes Mal, wenn jemand deine Webseite besucht, werden Daten übertragen. Dazu gehören unter anderem:
Je grösser diese Dateien sind und je häufiger sie geladen werden, desto höher fällt der monatliche Datenverbrauch aus.
Besonders Webseiten mit vielen Bildern, Hintergrundvideos oder häufig heruntergeladenen Dokumenten können schnell mehrere Gigabyte pro Monat erzeugen.
Der grösste Hebel liegt bei den Bildern.
Viele Webseiten verwenden Bilder direkt aus der Kamera oder aus Photoshop. Eine einzelne Datei kann schnell mehrere Megabyte gross sein. Wird sie auf einer Seite mehrfach angezeigt, summiert sich das rasch.
Vor dem Upload sollten Bilder:
Tools wie Squoosh, TinyPNG oder Photoshop bieten dafür gute Möglichkeiten.
Gerade auf bildlastigen Webseiten lässt sich der Datenverbrauch damit oft um 50 bis 80 Prozent reduzieren.
Hintergrundvideos gehören zu den häufigsten Ursachen für hohen Datenverbrauch.
Ein einzelnes Video mit einigen Megabyte mag harmlos wirken. Wenn es jedoch auf jeder Startseitenansicht geladen wird, entstehen schnell mehrere Gigabyte zusätzlicher Traffic pro Monat.
Prüfe deshalb:
Falls ein Video sinnvoll ist, sollte es möglichst kurz gehalten werden.
Wer Videos direkt über Webflow ausliefert, belastet das eigene Bandbreiten-Kontingent.
Oft ist es sinnvoller, Videos über Plattformen wie Vimeo oder YouTube einzubinden. Die Daten werden dann über die jeweilige Plattform übertragen und nicht über das Webflow-Hosting.
Für viele Unternehmenswebseiten ist dies die einfachste Möglichkeit, mehrere Gigabyte pro Monat einzusparen.
Auch Downloads werden häufig vergessen.
Preislisten, Geschäftsberichte, Broschüren oder Formulare können mehrere Megabyte gross sein. Werden sie regelmässig heruntergeladen, steigt der Datenverbrauch entsprechend.
Je nach Situation kann es sinnvoll sein, grosse Dateien über:
bereitzustellen.
Dadurch wird Webflow entlastet und die Webseite bleibt flexibler.
Im Laufe der Zeit sammeln sich oft hunderte alte Bilder im Asset Manager an.
Diese Dateien verursachen zwar nicht automatisch Datenverkehr. Häufig werden jedoch veraltete oder zu grosse Dateien versehentlich weiterhin verwendet.
Ein regelmässiger Aufräumprozess hilft dabei:
Gerade bei älteren Projekten findet man hier oft überraschend viel Optimierungspotenzial.
Lazy Loading sorgt dafür, dass Bilder erst geladen werden, wenn sie tatsächlich sichtbar werden.
Besucher laden dadurch nicht sofort sämtliche Inhalte einer langen Seite herunter.
Webflow unterstützt Lazy Loading standardmässig für Bilder. Trotzdem lohnt es sich, dies bei grösseren Projekten regelmässig zu kontrollieren.
Besonders bei Newsseiten, Portfolios oder Hotelwebseiten mit vielen Bildern macht sich dieser Effekt bemerkbar.
Viele Webseiten enthalten zusätzliche Skripte für:
Jedes Script erzeugt zusätzlichen Datenverkehr.
Das bedeutet nicht, dass solche Funktionen vermieden werden sollten. Es lohnt sich jedoch, regelmässig zu prüfen, welche Integrationen tatsächlich genutzt werden.
Oft lassen sich mehrere Tools durch eine einzige Lösung ersetzen.
Auch Fonts verursachen Datenverkehr.
Viele Webseiten laden:
In vielen Fällen reichen zwei bis drei Schriftschnitte völlig aus.
Die Reduktion fällt Besuchern kaum auf, kann aber die Ladezeit und den Datenverbrauch positiv beeinflussen.
Zusätzlich lohnt es sich, moderne Webformate wie WOFF2 zu verwenden. Diese Dateien sind deutlich kleiner als ältere Formate wie TTF oder OTF und werden von allen gängigen Browsern unterstützt.
Viele Betreiber bemerken erst kurz vor Erreichen des Limits, dass ihre Webseite ungewöhnlich viel Bandbreite verbraucht.
Ein Blick in die Webflow-Nutzungsstatistiken hilft dabei, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Dort lassen sich Datenverbrauch und Auslastung laufend beobachten.
Gerade nach einem Relaunch, einer Marketingkampagne oder dem Einbau neuer Medien lohnt sich eine Kontrolle.
Mit jeder Erweiterung entstehen neue Bilder, Videos, Skripte und Dateien.
Deshalb lohnt sich ein technischer Frühjahrsputz mindestens einmal pro Jahr:
Viele Webseiten verbrauchen dadurch deutlich weniger Daten, ohne dass Besucher einen Unterschied bemerken.
Webflow hat seine Hosting- und Bandbreitenmodelle angepasst. Dadurch wird ein effizienter Umgang mit Bildern, Videos und Downloads wichtiger.
Für die meisten Unternehmenswebseiten reichen die verfügbaren Kontingente problemlos aus. Bei bildlastigen Projekten, Hotels, Magazinen oder stark frequentierten Webseiten lohnt sich jedoch ein regelmässiger Blick auf den Datenverbrauch.
Wer Bilder optimiert, Videos sinnvoll einsetzt und grosse Dateien bewusst verwaltet, spart nicht nur Bandbreite. Meist profitieren gleichzeitig auch Ladezeiten, Nutzererlebnis und Suchmaschinenoptimierung. Falls du Unterstützung bei der Optimierung deiner Webflow-Webseite benötigst, beraten wir dich bei Namo gerne unverbindlich.
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